Sukkot – Vom Sternenhimmel zur ewigen Verheißung
Anfang Oktober endet das diesjährige Laubhüttenfest, Suk-kot. Juden weltweit feiern dieses Fest als Ausdruck der Freu-de. Es erinnert an die Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten und damit an Gottes Versorgung und Treue. Der durch die Dächer der Laubhütten sichtbare Sternenhimmel bleibt ein eindrückliches Bild für Gottes Verheißungen und Seine Treue zu Seinem Wort. Als letztes der biblischen Feste weist Sukkot weit über sich hinaus: Für uns Christen trägt es die Vorfreude auf die Wiederkunft Jesu, die Hochzeit des Lammes. Seit 2023 trägt Sukkot eine tiefe Wunde. Am 7. Oktober 2023, dem Ende des Laubhüttenfestes, bzw. an Simchat Thora wurden rund 1.200 Israelis auf bestialische Weise durch die Hamas ermordet und mehr als 200 als Gei-seln verschleppt. Das Land ist seither nicht mehr dasselbe. Und dennoch bleiben Gottes Verheißungen bestehen. Unser Gott ist und bleibt der treue Versorger. Er wacht über seinem Wort, um es auszuführen.
Gebet:
- Wir segnen Israel und jüdische Menschen weltweit! (1Mo 17,7f; 5Mo 7,6–9; Hes 36,24ff; Jer 31,3ff)
- Wir beten für die überlebenden Geiseln, ihre Angehö-rigen und die Hinterbliebenen der Opfer des 7. Okto-ber. (Jes 40,1; Jes 53,4)
- Wir richten unser Herz auf Jesus, unseren Bräutigam, aus. (Hebr 13,14; Apg 1,11; Offb 21,2)
Tanja Frank